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Nicht immer fiktive Geschichten aus dem WG-Leben

Wen spielst du?

Es wir viel darüber diskutiert, welche Rolle das Geschlecht des Hauptcharakters in einem Spiel einnimmt. Man kann gerne Bedauern, dass so wenige Spiele den Spielern die Wahl lassen, auch wenn es dafür viele Gründe geben mag.

Doch wenn man schon einmal vor die Wahl gestellt wird, welches Geschlecht das Alter-Ego haben soll, gibt es auffallend unterschiedliche Motive.
Unter 4 Bewohnern dieser WG fanden sich je 2, welche Charaktere des jeweils eigenen Geschlechts wählen und zwei, welche das jeweils andere bevorzugen. Und während, wenn man das eigene Geschlecht spielt, jeweils das Motiv war, sich selbst zu spielen, so wie man gerne wäre, war die Situation bei den anderen beiden komplexer.

Als Frau einen starken Mann zu spielen, der genau der ist, den man sich als Partner wünscht und der die Stärke hat, welche man sich selbst nicht zutraut oder umgekehrt, als Mann die starke Frau zu spielen, von der man sich wünschen würde, man würde mehr von ihrer Sorte begegnen, sind sehr soziologische Motivationen. Das zeigt doch, wie viel Politikum an der Frage nach dem Geschlecht der spielbaren Figur doch hängt.